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Hier sehen Sie einige ausgewählte Beispielbeiträge aus unseren Onkologie News. Die meisten Beiträge sind allerdings nur für Abonnenten sichtbar.
EU-Zulassung für Vandetanib (Caprelsa, AstraZeneca)
22.02.2012
Die Kommission der EU hat AstraZeneca die Marktzulassung für Vandetanib (Caprelsa(R) erteilt, Indikation: Therapie von aggressiven und symptomatischen medullären Schilddrüsenkarzinomen bei Patienten mit nicht-resektablen, lokal-fortgeschrittenen oder metastasierten Tumoren. Das CHMP hatte am 22. 11. 2011 den Antrag positiv beschieden (s. Newsletter).
2009 hatte AstraZeneca für Vandetanib - damals unter dem Handelsnamen Zactima - in der EU und den USA ein Zulassung für die Indikation NSCLC beantragt, diese Anträge aber nach enttäuschenden Ergebnissen der Zulassungsstudie zurückgezogen.
Vandetanib ist ein oraler Kinasehemmer mit Aktivität gegen das RET (rearranged during transfection) Proto-Oncogene, den VEGFR (vascular endothelial growth factor receptor) und den EGFR (epidermal growth factor receptor).
Ralf Welland
Wege zur personalisierten Brustkrebs-Therapie - Charité startet neues EU-Forschungsprojekt RESPONSIFY
21.02.2012
Die Therapie von Brustkrebs genauer auf die jeweilige Patientin
abzustimmen und so erfolglose Behandlungen zu vermeiden: Dieses Ziel
haben sich die Charité - Universitätsmedizin Berlin und elf
Partnerinstitutionen aus insgesamt sechs Ländern gesetzt. Sie gaben jetzt
den Startschuss für das EU-Forschungsprojekt RESPONSIFY.
Schlüssel zum Erfolg soll die Entwicklung neuer Biomarker-Tests sein,
wie Prof. Carsten Denkert, Leiter des Projekts am Institut für
Pathologie der Charité, erläutert. Biomarker-Tests geben Hinweise
darauf, ob und wie eine Behandlung sich bei der jeweiligen Patientin auswirkt.
Die Tests sollen bereits vor der operativen Tumor-Entfernung die Vorhersage
erleichtern, welche Therapie bei einer Patientin erfolgversprechend ist.
Durch
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CHMP empfiehlt Marktzulassung für Pixantron bei NHL
20.02.2012
Das CHMP hat sich am 17. 2. für eine konditionelle Marktzulasssung von
Pixuvri (Pixantron, CTI Life Sciences) ausgesprochen, beantragte Indikation:
aggressives rezidiviertes / refraktäres B-Zell NHL (Monotherapie). Die
Marktzulassung soll "konditionell" erteilt werden, weil das Komitee
zwar ein positives Nutzen-Risiko Profil sieht, aber weitere Daten zur Gabe von
Pixantron bei Patienten, die mit Rituximab vorbehandelt sind, für erforderlich
hält.
Pixantronmaleat ist ein so genannter Major Groove Binder an der DNS, der sich
durch seine molekulare Aza-Anthracenedion-Struktur von Anthrazyklinen und anderen
verwandten Zytostatika unterscheidet. In der chemischen Struktur ähnelt
es dem Mitoxantron.
Pixantron wird von Cell Therapeutics Inc. in Seattle
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GlaxoSmithKline (GSK) zieht Antrag auf Indikationserweiterung für Tyverb (Lapatinib) zurück
17.02.2012
Am 14. 4. 2011 hatte GSK bei der EMA beantragt, die Indikation für Tyverb auszuweiten auf: Therapie des metastasierten HER2+ Mammakarzinoms in Kombination mit Paclitaxel. Die Pat. in der dafür vorgelegten Zulassungsstudie waren nicht mit Trastuzumab vorbehandelt weder im adjuvanten noch im metastasierten Setting.
Als Grund für die Rücknahme des Zulassungsantrages nannte GSK die Bewertung durch das CHMP. Das Komitee hatte das Fehlen einer aktiven Kontrollgruppe in der Zulassungsstudie bemängelt und sah sich nicht in der Lage, mit den vorgelegten Daten eine Nutzen-Risiko Abwägung vorzunehmen.
GlaxoSmithKline withdraws its application for an extension of the indication for Tyverb (lapatinib)
Ralf Welland.Lothar Weißbach zieht im Ärzteblatt eine "ernüchternde Bilanz" der Onkologie in Deutschland
17.02.2012
Im Jahr 2000 hatte die Deutsche Krebsgesellschaft DKG acht provokante Thesen
zu Fehlentwicklungen in der Onkologie vorgelegt. 13 Jahre später stellt
nun Lothar Weißbach, der Ex-Präsident der DKG (1998 - 2000) fest,
dass heute immer noch keine wirksamen Konzepte vorliegen, der durch die demographische
Entwicklung verursachten Zunahme von Krebserkrankungen wirksam zu begegnen.
Als schlimmste Entwicklung der letzten Jahre nennt Weißbach die "Beugung
der Indikation": diagnostische und therapeutische Maßnahmen werden
- oft aus wirtschaftlichen Gründen - durchgeführt, ohne dass sie den
Patienten nützen.
Gleich drei Beiträge im Ärzteblatt befassen sich mit dem Zustand
der Onkologie in Deutschland:
Weißbach,
Lothar: Onkologie in Deutschland:
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USA: FDA warnt vor gefälschtem Avastin
16.02.2012
Das Fälscher auch vor Injektabilia in der Onkologie nicht zurückschrecken wurde jetzt in den USA deutlich. Dort wurde Avastin 400 mg/ 16mL an 19 Einrichtungen ausgeliefert, die Flaschen enthielten aber kein Bevacizumab. Die Fälschungen waren deklariert als Avastin, als Hersteller ist Roche mit dem Roche-Logo angegeben. In den USA gibt es aber Avastin nur von Genentech, einer Roche-Tochter. Das Roche Logo erscheint dort weder auf der Packung noch auf der Flasche.
Roche hat die Fälschungen geprüft und als solche bestätigt. In den Handel gebracht wurden die Fälschungen von der Firma Quality Specialty Products (QSP), eine "ausländischer" Hersteller, der in den USA auch unter "Montana Health Care Solutions" firmiert, der Vertrieb erfolgte über Volunteer Distribution in Gainesboro, Tennessee.
Avastin (bevacizumab): Counterfeit Product - FDA Issues Letters to 19 Medical Practices
IQWiG: Zusatznutzen von Eribulin bei Brustkrebs ist nicht belegt
02.02.2012
Anhaltspunkt für längeres Überleben nur bei bestimmten Patientinnen
/ Höherer Schaden nicht auszuschließen
Eribulin (Handelsname Halaven®) ist seit März 2011 für Frauen
mit lokal
fortgeschrittenem und metastasiertem Brustkrebs zugelassen, bei denen die
Krankheit trotz vorheriger medikamentöser Behandlung weiter
fortgeschritten ist. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit
im
Gesundheitswesen (IQWiG) hat mit einer frühen Nutzenbewertung gemäß
AMNOG
überprüft, ob Eribulin gegenüber der bisherigen Standardtherapie
einen
Zusatznutzen bietet.
Demnach gibt es bei Patientinnen, für die Taxane oder Anthrazykline nicht
mehr infrage kommen, Anhaltspunkte dafür, dass Eribulin ihr Leben
verlängern kann. Es ist aber unklar, um
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Initiative "Leben mit Krebs": Krebstag im Wiener Rathaus am 4. Februar 2012. Aufklärung von der Akutbedrohung bis zur chronischen Erkrankung
02.02.2012
Initiative "Leben mit Krebs": Krebstag im Wiener Rathaus am 4. Februar
2012. Aufklärung von der Akutbedrohung bis zur chronischen Erkrankung
Wien (pts035/31.01.2012/16:35) - Jährlich erhalten in Österreich
rund 40.000 Menschen die Diagnose Krebs, 20.000 sterben jährlich an einer
Tumorerkrankung. Am Weltkrebstag, dem 4. Februar, finden im Wiener Rathaus (11
bis 17 Uhr, bei freiem Eintritt) und rund um den Globus Aufklärungsinitiativen
über Prävention, Früherkennung, Therapie und Rehabilitation im
Kampf Krebs statt. Diese haben in den letzten zehn bis 15 Jahren in Kombination
mit neuen medizinischen Entwicklungen beeindruckende Erfolge erzielt.
Österreich ist im europäischen Vergleich unter den Top 5-Ländern
mit den längsten Überlebensraten
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Aktuell publiziert in Nature: Defekte Erbgut-Verpackung bei bösartigem Hirntumor
01.02.2012
Glioblastome gelten als besonders aggressive Hirntumore. In einem Forschungsverbund
wurden bei dieser Erkrankung nun erstmals Genveränderungen entdeckt, die
sich auf die Funktion der DNA- Verpackungsproteine auswirken: Diese so genannten
Histone dienen der Zelle als Spulen, auf die das Erbgut gewickelt wird.
Gleichzeitig steuern sie die Genaktivität. Mutationen in Histon-Genen wurden
bislang bei keiner anderen Erkrankung beobachtet. Unter Mitarbeit von Medizinern
des Universitätsklinikums Tübingen veröffentlichten Wissenschaftler
aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg und der kanadischen McGill-
Universität ihre Ergebnisse nun in der Zeitschrift „Nature“.
Glioblastome wachsen äußerst aggressiv in gesundes Hirngewebe ein
und
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Welt-Krebstag: Deutsche Krebshilfe unterstützt informierte Entscheidung
01.02.2012
Bonn (jft) – Am 4. Februar 2012 ist Welt-Krebstag. Die Deutsche Krebshilfe
und viele weitere Gesundheitsorganisationen in Deutschland und weltweit nutzen
diesen Anlass, um über Themen wie die Krebs-Früherkennung zu informieren.
„Je früher Krebs erkannt wird, desto höher ist die Chance einer
Heilung“, betont Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen
Krebshilfe. Die gemeinnützige Organisation hilft Interessierten, die sich
über den Nutzen der gesetzlichen Krebs-Früherkennungsuntersuchungen
informieren möchten. Sie bietet kostenlos umfassende und allgemeinverständliche
Faltblätter, welche die verschiedenen Untersuchungsverfahren erläutern,
auch Nachteile benennen und eine Empfehlung der Experten der Deutschen Krebshilfe
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Vielversprechende Sackgasse: Wirkungslose Leukämietherapie als neuer Hoffnungskeim
31.01.2012
Ein Forschungsteam unter der Leitung von Veronika Sexl (Vetmeduni
Vienna) und Giulio Superti-Furga (CeMM) untersuchte die Wirkung
eines neuen Therapieansatzes gegen eine häufig auftretende Form der Leukämie.
Die neuen Medikamente gegen diese Form von Blutkrebs erwiesen sich zwar als
wirkungslos, die Forscher gewannen jedoch neue und erstaunliche Erkenntnisse
darüber, wie Leukämiezellen ihre Signalnetzwerke verändern. Die
Ergebnisse aus der erfolgreichen Zusammenarbeit der beiden Forschungseinrichtungen
wurden soeben in der Zeitschrift „Nature Chemical Biology“ veröffentlicht.
Die Mehrheit von Patienten, die unter einer bestimmten Form von Blutkrebs leiden,
der chronischen myeloischen Leukämie (CML), spricht sehr gut auf
die Behandlung mit
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CHMP: aktualisierte EPARs zu Sorafenib, Nilotinib, Ofatumumab publiziert
30.01.2012
Sorafenib (Nexavar, Bayer): Änderungen bei Produktionsort und Qualitätskontrolle
Nilotinib (Tasigna, Novartis): Wie vom CHMP gefordert, wurden jetzt die Ergebnisse einer 2-Jahre Karzinogenitätsstudie an Ratten vorgelegt, in der Nilotinib keine karzinogene Wirkung am Zielorgan Uterus gezeigt hatte. Die Sektion 5.3 der SPC wurde entsprechend aktualisiert.
Ofatumumab (Arcera, Glaxo Group): In Sektion 4.4 und 4.8 der SPC wurde als Nebenwirkung "anaphylaktische Reaktionen" eingefügt.
Human medicines European Public Assessment Report (EPAR):
Nexavar, sorafenib, Revision: 20, Authorised
Tasigna,
nilotinib, Revision: 15, Authorised
Arzerra,
ofatumumab, Revision: 2, Authorised
Leberschäden erkennen mit Bluttest statt Biopsie
30.01.2012
Siemens bietet den ersten schnellen, automatisierten Biomarker-Test zur Diagnose
und Beurteilung einer Leberfibrose an. Der ELF-Test (Enhanced Liver Fibrosis-Test)
dauert rund eine Stunde. Er benötigt nur eine Blutprobe. Damit ist das
Verfahren schonender und genauso verlässlich wie die bisher notwendige
Gewebeentnahme, deren Ergebnis meist erst nach etwa einer Woche vorliegt. Der
neue Test wurde von Siemens Healthcare zusammen mit dem University College London
entwickelt und kann als Routinetest auf den Siemens ADVIA Centaur Immunoassay-Systemen
eingesetzt werden.
Eine Leberfibrose ist die Folge einer chronischen Leberschädigung durch
eine Virushepatitis, einer alkoholischen Lebererkrankung oder einer Fettlebererkrankung.
Dabei vernarbt das
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Präventionszentrum des Universitäts KrebsCentrums (UCC) am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden nimmt seine Arbeit auf
27.01.2012
Ab Januar nimmt das Präventionszentrum des Universitäts KrebsCentrums
(UCC) am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden seine Arbeit auf.
Aufgrund steigender Erkrankungszahlen kommt dieser Aufgabe in den nächsten
Jahren eine noch größere Bedeutung zu. Durch Aufklärung und
Information zu Themen der Verringerung von Krebsrisiken, Vorsorge und gesundheitsbewussten
Verhaltensweisen möchte das Präventionszentrum einen Beitrag dazu
leisten, Krebserkrankungen zu vermeiden und damit die Chancen einer langfristig
gesünderen Bevölkerung zu erhöhen.
Seit 2008 ist das UCC – eines von elf durch die Deutsche Krebshilfe e.V.
ausgezeichneten „Onkologischen Spitzenzentren“ – im Bereich der
Primärprävention und Öffentlichkeitsarbeit zum Thema
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Deutscher Krebshilfe-Preis an Peter Krammer und Klaus Michael Debatin
27.01.2012
Professor Dr. Peter Krammer aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum
erhält gemeinsam mit Professor Dr. Klaus Michael Debatin
vom Universitätsklinikum Ulm den Deutschen Krebshilfe-Preis 2011. Die beiden
Wissenschaftler erhalten die Auszeichnung für ihre Pionierarbeit bei der
Erforschung von Signalwegen, die zum Zelltod führen und das Krebswachstum
bremsen können.
Peter Krammers Arbeiten, die oft in Zusammenarbeit mit seinem langjährigen
Kooperationspartner Klaus Michael Debatin entstanden, gelten als Schlüssel
zum Verständnis eines Signalwegs, der in vielen Zellen das Todesprogramm
Apoptose auslöst. Die molekulare Botschaft, die Zellen über ihren
Oberflächenrezeptor CD95 erhalten, steuert eine Vielzahl wichtiger
Lebensprozesse: Zellen,
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HPV-Test: Hinweise auf Nutzen im Primärscreening. IQWiG legt Abschlussbericht vor
25.01.2012
Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs können früher erkannt
und behandelt werden / Gefahr der Übertherapie
Die derzeit verfügbaren Studien liefern Hinweise und einen Anhaltspunkt
dafür, dass mit Hilfe eines Tests auf Humane Papillomaviren (HPV)
Vorstufen des Gebärmutterhals-krebses früher erkannt und behandelt
werden
können und Tumore in der Folge seltener auftreten. Dabei kann der HPV-Test
allein oder zusätzlich zu einem sogenannten Pap-Test eingesetzt werden.
Allerdings besteht bei beiden Verfahren der Früherkennung auch die Gefahr
eines Schadens in Form unnötiger Folgebehandlungen (Übertherapie).
Zu
diesem Ergebnis kommt der am 24. Januar 2012 publizierte Abschlussbericht
des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im
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NICE: Bevacizumab, Cetuximab und Panitumumab beim kolorektalen Karzinom nicht kosteneffektiv
25.01.2012
NICE , das "National Institute for Health and Clinical Excellence"
für England und Wales, hat eine negative Bewertung zum Einsatz von Bevacizumab,
Cetuximab und Panitumumab als 2nd-Line Therapie des metastasierten kolorektalen
Karzinoms abgegeben.
Bei Bevacizumab bemängelte das NICE nicht die Kosten, vielmehr hätten
die 3 vorgelegten Studien (eine randomisierte und zwei Observations-Studien)
einen Überlebensvorteil der Kombination Bevacizumab plus Oxaliplatin (FOLFOX4)
als 2nd-Line Therapie nicht belegen können. Eine Revision dieses Urteils
wird aber nicht ausgeschlossen: für August 2012 werden ersten Ergebnisse
einer Studie Bevacizumab + FOLFIRI vs Panitumumab + FOLFIRI erwartet.
Für Panitumumab fiel nicht nur die Kosten-Nutzen-Relation negativ
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UKL-Prostatakarzinomzentrum zertifiziert
24.01.2012
Das Universitätsklinikum Leipzig hat das Gütesiegel „Zertifiziertes
Prostatakarzinom-Zentrum“ der Deutschen Krebsgesellschaft erhalten. Damit
bestätigen die unabhängigen Prüfer dem interdisziplinären
Leipziger Krebsexpertenteam die Erfüllung höchster Qualitätsstandards
bei der Behandlung der häufigsten Tumorerkrankung bei Männern.
Das Leipziger Uni-Zentrum ist damit das erste in der Region, das die hohen
Anforderungen an die Zertifikatserteilung erfüllt. „Das setzt zum
einen große Erfahrung bei der Behandlung von Prostatakrebspatienten voraus,
zum anderen natürlich eine enge und hervorragend abgestimmte Zusammenarbeit
aller Experten“, sagt Prof. Dr. Jens-Uwe Stolzenburg, Direktor
der Klinik für Urologie am UKL und Leiter des
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IQWiG: Nutzenbewertung zur Cabazitaxel abgeschlossen
17.01.2012
Am 17. 3. 2011 hat Sanofi-Aventis von der Kommission der EU die Marktzulassung
für Jevtana(R) (Cabazitaxel) erhalten, Indikation: 2nd-Line Therapie (nach
Docetaxel) von Pat. mit metastasiertem, Hormon-refraktärem Prostatakarzinom
in Kombination mit Prednison / Prednisolon. Der G-BA hat mit Schreiben vom 17.10.2011
das IQWiG mit der Nutzenbewertung des Wirkstoffs Cabazitaxel gemäß
§ 35a SGB V beauftragt, die Bewertung erfolgte auf Basis eines Dossiers
des pharmazeutischen Unternehmers (pU). Das IQWiG hat diese Nutzenbewertung
jetzt abgeschlossen. Aus der Zusammenfassung:
Fur Patienten >/= 65, fur die eine weitere Behandlung mit Docetaxel nicht
mehr infrage kommt (best supportive care-Population), liegt ein Hinweis auf
einen betrachtlichen
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Adcetris (brentuximab vedotin): FDA warnt vor schweren Nebenwirkungen
16.01.2012
Brentuximab Vedotin (Adcetris, Takeda) hat in der EU den Orphan Drug Status für Hodgkin's Lymphom und systemisches anaplastisches großzelliges Lymphom (sALCL). Die FDA hat in den USA, wo Adcetris seit August 2011 für diese Indikationen zugelassen ist, am 13. 1. 2012 einen Warnhinweis publiziert, in dem vor dem Auftreten einer progressiven multifokalen Leukoenzephalopathie nach der Gabe von Adcetris gewarnt wird. Ein weiterer Warnhinweis betrifft die Kombination von Adcetris mit Bleomycin, durch die die pulmonale Toxizität von Bleomycin verstärkt werden kann.
Ralf Welland.
IQWiG: Multiples Myelom - Bestimmte Varianten der Stammzelltransplantation weiter erforschen
13.01.2012
Viele Studien sind anfällig für Verzerrungen / Ergebnisse großer
älterer Studien nicht vollständig veröffentlicht
Weil belastbare Daten fehlen, ist der Nutzen bestimmter Formen der
Stammzelltransplantation für Patientinnen und Patienten mit Multiplem
Myelom derzeit nicht sicher einzuschätzen. Zum einen sind viele der
bislang verfügbaren Studien anfällig für Verzerrungen. Zum anderen
wurden
die Ergebnisse einiger wichtiger großer Studien nicht vollständig
veröffentlicht. Zu diesem Ergebnis kommen ein am 12. Januar 2012
veröffentlichter Abschlussbericht sowie ein ergänzendes Arbeitspapier
des
Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen
(IQWiG).
Vielfältige Therapieansätze
Das Multiple Myelom ist eine
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20.000 Euro: Claudia von Schilling-Preis für verbesserte Brustkrebstherapie geht an Professor Dr. Gunter von Minckwitz
13.01.2012
Den diesjährigen Claudia von Schilling-Preis erhalten Wissenschaftler,
die
chemotherapeutische Strategien zur Verbesserung der Brustkrebsbehandlung
entwickelt haben / Vergabe bei einem Symposium der Medizinischen
Hochschule Hannover (MHH)
Die Claudia von Schilling Stiftung mit Sitz in Zürich und Hannover zeichnet
alljährlich herausragende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der
Brustkrebsheilkunde und der dazugehörenden Grundlagenforschung aus. Dieser
mit 20.000 Euro hoch dotierte Preis wird am 18. Januar 2012 an Professor Dr.
Gunter von Minckwitz vergeben. Der Preisträger wird die
Auszeichnung stellvertretend für die von ihm geleitete Studiengruppe German
Breast Group (GBG) und die Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie
Brust
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Neu erschienen: Broschüre "Aktuelle Lymphom-Studien 2012"
13.01.2012
Das Kompetenznetz Maligne Lymphome e.V. (KML) hat seine Broschüre
„Aktuelle Lymphom-Studien“ in einer Neuauflage veröffentlicht.
Auf 48 Seiten informiert das Heft Ärzte, Lymphom-Patienten und ihre Angehörigen
über die wichtigsten Therapie-Studien der KML-Studiengruppen. Einleitend
werden die Bedeutung und die Hintergründe klinischer Studien erläutert.
Ein umfangreiches Glossar der wichtigsten Fachbegriffe rundet die Information
ab. Die Broschüre ist kostenlos und kann in der KML- Geschäftsstelle
angefordert oder von der Internetseite
heruntergeladen werden.
Fortschritte in der medizinischen Versorgung von Lymphom-Patienten beruhen
immer auf der Annahme, dass eine konkrete Maßnahme ein Lymphom besser
oder nebenwirkungsärmer bekämpfen
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Lebensgefährliche Schläfer im Knochenmark: Marburger Onkologen erforschen Resistenzmechanismus bei CML
12.01.2012
Marburger Mediziner haben einen neuen Mechanismus entdeckt, wie krebsanfällige
Zellen resistent gegen eine Standardtherapie werden.
Die Forscher untersuchten Knochenmarkzellen, die das krebsauslösende Gen
BCL-ABL tragen. Sie stellten fest, dass diese Zellen dem Arzneimittel
Imatinib erstaunlicherweise eher widerstehen, wenn sie nur geringe Mengen
des Genproduktes erzeugen, als wenn dessen Konzentration hoch ist. Der Bericht
über die Ergebnisse ist bereits der dritte wissenschaftliche Aufsatz, den
Marburger Onkologen innerhalb des vergangenen halben Jahres in der Fachzeitschrift
"Blood" veröffentlicht haben.
Imatinib ist das Standardpräparat gegen chronische myeloische Leukämie.
Imatinib hemmt die Aktivität des krebsauslösenden Gens BCR-ABL, das
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Potentieller Biomarker für die Chemotherapie des kolorektalen Karzinoms identifiziert
11.01.2012
Ein internationales Team, dem Forscher des Universitätsklinikums der Ruhr-
Universität Bochum angehören, hat einen potentiellen Biomarker identifiziert,
mit dem der Erfolg einer Chemotherapie bei Darmkrebs vorhergesagt werden könnte.
In einer Studie mit 200 Teilnehmern fanden die Wissenschaftler heraus, dass
eine bestimmte Modifikation des Gens TFAP2E, die so genannte Methylierung,
damit zusammenhängt, ob ein Patient auf eine Chemotherapie anspricht oder
nicht. Diesen Effekt wiesen sie für das Medikament 5-Fluorouracil
nach. Anhand eines solchen Biomarkers könnten Ärzte Betroffene künftig
gezielter und mit besserer Erfolgsperspektive behandeln. Die Ergebnisse sind
im New England Journal of Medicine veröffentlicht (*).
Die Methylierung ist
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